13.07.2026
Bewegung als Teil der Krebstherapie etablieren
Regelmässige Bewegung kann den Krankheitsverlauf bei Krebs positiv beeinflussen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Mit dem Projekt Cancer Move Continuum Schweiz entsteht ein nationales Netzwerk, das Betroffenen den Zugang zu qualitätsgesicherter Bewegungstherapie erleichtert und diese als festen Bestandteil der Behandlung verankern will.
Im Interview erläutern Nicola Greco und Anastasios Manettas, wie CMCS onkologische Zentren mit spezialisierten Physiotherapiepraxen verbindet, welche Rolle evidenzbasierte Bewegungstherapie in der modernen Krebsbehandlung spielt und welche Herausforderungen beim Aufbau eines nationalen Angebots zu bewältigen sind.
Das therapeutische Konzept von CMCS basiert auf klar definierten Qualitätsstandards: Eine regelmässig aktualisierte Liste von Indikationen legt fest, wann Bewegungstherapie sinnvoll ist. Ein klinisches Entscheidungsunterstützungssystem sorgt für eine strukturierte Behandlungsplanung und ermöglicht die kontinuierliche Erfassung und Anpassung des Therapiefortschritts. Ergänzend stellt eine spezialisierte Weiterbildung für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sicher, dass die Behandlung schweizweit auf hohem fachlichem Niveau erfolgt.
Nicola Greco, Universitätsspital Zürich, Physiotherapie Ergotherapie.
Anastasios Manettas, Universitätsspital Zürich, Physiotherapie Ergotherapie.